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Bitte beachten Sie auch die Termine.

1. Juni: Pressemitteilung

Mit neuem Schwung lautet das Motto, und jeder kann ab sofort ein Team anmelden. Landrat Roth lobt 2000 € für den radaktivsten Stadt- oder Gemeinderat aus. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.


9. Juli: Interview

Am 9. Juli endet die Aktion STAdtradeln im Landkreis. Über 1200 Radlerinnen und Radler sind allein in Starnberg schon mit dabei und zeigen so Flagge für den Radverkehr. Einige haben wir zum Interview gebeten.

Die Sportskanonen

Für Jonah und Nils Neumaier zählen vor allem zwei Dinge: Sport und Freunde. Die beiden 13- und 14-jährigen Brüder leben seit sieben Jahren in Starnberg und sind richtige „Tennisnarren“. Fast täglich radeln sie von der nahen Blumensiedlung zu den Courts des TSV, um für ihr Knaben- und Juniorenteam zu trainieren. Die beiden Nachwuchstalente spielen auch Gitarre, Nils rockt in der Schulband und hört am liebsten Hip Hop. Ihre restliche Freizeit verbringen sie meist mit Freunden.

Ich radel gerne, weil…

Nils: …ich lieber unabhängig bin und nicht immer meine Eltern fragen will. Die würden mich sowieso nicht überall hinfahren. Es macht total Spaß, selbst zum See zu fahren und Freunde zu treffen, und außerdem bin ich mit dem Rad schneller. Im Wald bauen wir uns mit drei oder vier Freunden gerne Schanzen und springen drüber, das filmen wir dann hin und wieder.

Fördert Eure Schule, dass Ihr mit dem Rad kommt?

Jonah und Nils: In der Grundschule gab es bestimmte Tage, an denen man nicht mit dem Auto kommen sollte. Aber jetzt im Gymnasium Starnberg wüsste ich nichts. Wir gehen zu Fuß zur Schule, weil wir so nahe wohnen. Der Fahrradkeller ist an schönen Tagen richtig voll. Hie und da ermahnen die Lehrer Radfahrer, am Fußweg vor der Schule abzusteigen, vor allem, wenn sie gegen die Einbahn fahren. Aber jetzt wird ja ein neuer Radweg gebaut.

An Starnberg mag ich besonders…

Jonah: …die Umgebung. Es gibt viele sportliche Aktivitäten gleich in der Nähe. Ich kann ins Schwimmbad oder ins Kino, mich am See oder an der Eisdiele mit Freunden treffen. München ist auch sehr nah, da kann man so viel machen. Mit unseren Eltern fahren wir öfter in die Berge, im Sommer zum Wandern oder in den Kletterwald, im Winter zum Snowboarden.

Nils: Der See vor der Tür ist super. Mit dem Rad sind wir total schnell am Steininger oder im Strandbad.

Was würdet Ihr für Radfahrer verbessern?

Nils: Bei allen Fußgängerampeln finde ich, dass zu kurz grün ist. Und an der Bücherei steht man ewig, bis man endlich über die Hauptstraße kann, warum eigentlich? Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wär‘s eine Dirt Bike Anlage, die es leider nicht mehr gibt.

Jonah: Toll fände ich ein Radrennen um den Starnberger See, am besten für alle Altersklassen.

STAdtradeln find‘ ich gut, weil…

Jonah und Nils: …alle, die vielleicht nicht so oft mit dem Rad unterwegs sind oder lieber Auto fahren, angesprochen werden, mehr Fahrrad zu fahren. Für unser Team im Gymnasium Starnberg fragt der Klassensprecher am nächsten Tag ab, wie viel man gefahren ist und leitet die Kilometer dann an den Sportlehrer weiter.

Noch bis 16. Juli können alle, die im Landkreis STA wohnen oder arbeiten, Radkilometer, die sie zwischen 19. Juni und 9. Juli gefahren sind, nachmelden.

Andrea Schmölzer

5. Juli: Pressemitteilung

STAdtradel-Endspurt mit Radl-Rallye – Inning führt bei Parlamentarier-Wertung

Am kommenden Samstag, 9. Juli geht das diesjährige STAdtradeln mit der Radl‐Rallye des Kreisjugendrings in Andechs zu Ende. Los geht es um 9.45 Uhr am Sportgelände des TSV Erling-Andechs. Teams aus zwei bis acht Teilnehmern begeben sich von dort aus auf die beiden 10 bzw. 15 km langen Runden, um knifflige, lustige oder auch kreative Aufgaben zu absolvieren. Dabei steht der Spaß im Vordergrund, es gibt keine Zeitwertung. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Um 16 Uhr findet die Siegerehrung statt. Weitere Infos und Anmeldung unter www.kjr‐sta.de.

Zum STAdtradel-Abschluss gibt es aber auch noch weitere Tourenangebote im Landkreis, so zum Beispiel eine ADFC-Radtour von Gilching nach Weihenstephan (Start um 10 Uhr am Marktplatz) oder eine Radtour von Weßling aus zur Münchner Radlnacht (Start um 17 Uhr am Hort in Hochstadt). Die Herrschinger Abschlussradeltour „Das neue Radelnetz für Alltag und Freizeit“ (Start um 10 Uhr am Mühlfelder Schloß) lädt speziell auch Gemeinderäte und Multiplikatoren zum Mitradeln und Diskutieren ein. Weitere Infos unter Termine.

Trotz des verregneten Starts läuft das STAdtradeln auch in diesem Jahr durchaus erfolgreich: Bislang haben mehr als 3.600 Radler fast 270.000 Radl‐Kilometer gesammelt und dem Klima so umgerechnet 38 Tonnen CO2 erspart. Im Wettbewerb der Landkreiskommunen liegt Gauting im Augenblick mit 52.000 Kilometern knapp vor Starnberg und Weßling, das allerdings in der Kategorie Kilometer pro Einwohner mit deutlichem Vorsprung führt.

Heißer Anwärter für das vom Landkreis in diesem Jahr ausgelobte Preisgeld von 2.000 € für die Kommune mit dem aktivsten Kommunalparlament ist derzeit die Gemeinde Inning. Dort beteiligen sich derzeit neun von 16 Gemeinderäten und legten bisher über 1000 Radl-km zurück. Auf Rang zwei folgt derzeit die Gemeinde Herrsching (16 Parlamentarier mit knapp 800 km), auf Platz drei die Gemeinde Pöcking.

Aber noch ist aber nichts entschieden. Denn bis einschließlich Samstag können sich Teams und Teilnehmer noch unter www.stadtradeln.de anmelden und mitradeln. Das Nachtragen von Kilometern ist nach dem Ende des STAdtradelns noch sieben Tage lang möglich.

Spannend bleibt es also auf jeden Fall bis zum Schluss. Die aktuellen Ergebnisse im Landkreis Starnberg können jederzeit unter www.stadtradeln.de/Landkreis_Starnberg2016.html mitverfolgt werden.

2. Juli: Interview

Noch bis 9. Juli kann man beim STAdtradeln einsteigen und für seine Stadt Kilometer sammeln. Wir zeigen einige Gesichter dahinter.

Mit Schulranzen und Saxophon

Seit Louisa Breitenfeldt ins Gymnasium geht, fährt sie jeden, aber wirklich jeden Morgen mit dem Fahrrad von Starnberg nach Kempfenhausen zur Schule. Das Gepäck der 11-Jährigen ist ganz schön schwer: Schultasche plus zweimal die Woche Sportbeutel oder Saxophon. Die gebürtige Starnbergerin bewegt sich gern draußen, liest am liebsten Krimis und hört viel Musik, am besten findet sie Adele. Schon mit Neun war sie Kapitän des Stadtradel-Teams der Ferdinand-Maria-Grundschule. Den Job hat jetzt ihre kleine Schwester Lenya übernommen.

Louisa, Du fährst immer mit dem Rad zur Schule, warum?

Ich wollte nie mit dem Bus fahren. Was, wenn ich den falschen nehme oder zu spät aussteige? Morgens ist es sowieso viel schöner, Fahrrad zu fahren. Die kühle Luft macht mich wacher, und ich kann mich entspannen. Mein Weg am See entlang ist ein toller Start in den Tag und gleich ein bisschen Sport.

Ich fahr‘ auch im Winter oder bei Regen. Mein Papa hat mir extra eine wasserdichte Abdeckung für meinen Fahrradkorb besorgt, die ist aus so einem Segelladen. Außerdem hab‘ ich Regenjacke und Regenhose. Die Hose trage ich aber nur, wenn’s richtig schüttet.

Wie sieht Dein Weg zur Schule aus?

Ich radel vom Riedener Weg hinunter, am Gymmi vorbei, dann über die Ampel an der Hauptstraße, bis zur Unterführung beim Gasthof in der Au. Unterwegs treffe ich David, Lorenzo und Lu beim Landratsamt. Morgens sind wir meist zu fünft oder zu sechst unterwegs. Dann wird mehr geredet. Nachmittags fahre ich oft alleine und schau‘ gern in die Landschaft. Manchmal sieht’s so aus, als gäbe es den See gar nicht. Da ist Nebel drüber, so als wäre es das Ende der Welt.

Fördert Eure Schule, dass Ihr mit dem Rad kommt?

Unsere Schule hat viele Radständer anbauen lassen, die meisten sind überdacht. Ich park‘ aber unten am See, dort gibt es kein Dach. Sonst wüsste ich nichts, was sie für Radfahrer tut. Ich denke, dass die meisten Kinder mit dem Bus kommen, dann kommen die Radfahrer, und der Rest wird mit dem Auto gebracht. Ziemlich komisch finde ich, dass viele Schüler ein E-Bike haben. Wenn man noch so jung ist, kann man das schon noch mit der eigenen Kraft machen.

An Starnberg mag ich, dass…

…ich mit meinen Freunden am See entlangfahren kann, und ich mag‘ die Aussicht. Man sieht oft bis zur Zugspitze. Außerdem finde ich toll, dass es so viel Grün bei uns gibt. Hoffentlich bleibt das so.

Was ärgert Dich, wenn Du radfährst?

Fiese Leute in Autos hupen mich öfters an, weil sie vorbei wollen, obwohl ich schon am Rand fahre. Ich höre, wie sie Gas geben und wieder bremsen. Das finde ich ziemlich gemein. Wenn ich merke, dass es nicht gefährlich ist, bleibe ich erst recht auf der Straße, um denen zu zeigen: „Hey, ich hab‘ hier auch Rechte“. Wenn ich aber merke, dass das nicht so klug ist, weiche ich auf den Gehweg aus.

Die Ampel beim Gymmi an der Hauptstraße ist nur sieben Sekunden lang grün, ich hab’s genau gezählt. Bis ältere Leute dann über die Straße sind, ist oft schon lang wieder rot. Das find ich ziemlich doof. Da sollte einfach länger grün sein. Ich hab‘ schon mal einen Flip-Flop dort verloren, bin schnell zurück, um ihn einzusammeln, war ganz schön knapp.

STAdtradeln find‘ ich gut, weil…

…damit mehr Leute angespornt werden, Rad zu fahren anstatt das Auto zu nehmen. Man sieht dann auch recht gut, wie viele Kilometer so zusammenkommen. Bei mir sind es knapp 3,5 zur Schule, also sieben Kilometer an einem Tag. Das ist schon ziemlich viel.

Andrea Schmölzer

29. Juni: Einladung zur zweiten Starnberger Radl-Rallye

Sehr geehrte Damen und Herrn, liebe Jugendleiterinnen und Jugendleiter, liebe Familien

Nach dem ersten erfolgreichen Versuch, den Landkreis mit dem Radl zu erkunden, veranstaltet der Kreisjugendring heuer zum zweiten Mal eine große Starnberger Radl-Rallye. Dabei geht es in keinester Weise um ein Zeit- oder Wettfahren. Vielmehr haben wir uns im Vorbereitungsteam wieder ein paar knifflige, kreative, lustige und geschickte Aufgaben ausgedacht, die es gilt, möglichst genau zu erfüllen und Punkte zu erringen. Die beiden Teilstrecken mit 10 km bzw. 15 km sind in Form einer Acht ausgelegt, sodass der Start-Ziel-Bereich immer bei TSV Erling-Andechs liegt. Los geht es dort am Samstag, den 9.Juli ab 9:45 und die Gruppen starten in gebührendem Abstand jeweils auf Strecke 1 oder 2. So kann keiner vom anderen abschreiben oder abschauen. Ausgewertet und der Sieger wird dann um 16 Uhr gekürt.

Wenn Ihr also eine Familie kennt, einen Verein habt, eine Jugendgruppe leitet oder mit Eurer Nachbarschaft noch einen lustigen und unterhaltsamen „Urlaubstag“ im Starnberger Land verbringen wollt, könnt Ihr Euch gerne mit einem oder mehreren Teams von zwei bis acht TeilnehmerInnen anmelden. Die Unterlagen dazu habe ich Euch hier angehängt. Übrigens könnt Ihr die Kilometer auch noch beim STAdtradeln eintragen, denn die Rallye wird noch voll gewertet. Kindergruppen können auch nur eine Strecke absolvieren.

Also nicht lange nachdenken und gleich die Anmeldung ausfüllen! Diese kostenfreie Aktion darf man sich nicht entgehen lassen.

Auf Euer Kommen freuen sich der Vorstand des Kreisjugendrings.

Ralph Stößlein

25. Juni: Interview

Bis 9. Juli machen im Landkreis Starnberg wieder viele begeisterte RadfahrerInnen beim STAdtradeln mit. Wir zeigen die Gesichter dahinter.

Der STAdtradel-Manager

Bei Herbert Schwarz im Landratsamt Starnberg laufen alle Fäden zusammen. Er koordiniert die Aktion STAdtradeln im gesamten Landkreis, gemeinsam mit einigen Ehrenamtlichen. Radfahren war immer schon sein Ding. Als 16-Jähriger stand er vor der Entscheidung, sich ein Moped oder ein „g'scheites“ Rennrad zu kaufen. Er wählte das Rad und hat es nie bereut. Heute radelt er meist die 10 Kilometer von Schäftlarn zur Arbeit und genießt dabei die morgendliche Ruhe auf dem „Sautreiberweg“ zwischen Neufahrn und Percha.

Das STAdtradel-Missverständnis Nummer 1 ist…

„I fahr ja ned so vui“, hör‘ ich oft. Viele glauben, STAdtradeln ist nur für Vielfahrer und Supersportler. Doch gerade jene, die mal zum Einkaufen, zum Sport oder zum See fahren, sind die Parade-STAdtradler. Klar wird bundesweit nach Kilometern gewertet. Doch uns im Landkreis geht es vor allem um ein lautstarkes „JA“ für ein besseres „Radlklima“. Dazu kann jeder beitragen, vom Kindergartenkind auf dem Laufrad bis zum Rentner, der zum Schafkopfen radelt.

Ich fahr sowieso jeden Tag Rad, warum soll ich trotzdem mitmachen?

Mit Ihrer Teilnahme zeigen Sie Flagge fürs Radfahren. So verhelfen sie dem Thema zu mehr öffentlicher Aufmerksamkeit. Je mehr mitmachen, umso deutlicher wird dieses Signal. Politikern, Verwaltung und Polizei wird so klarer, wie viele mit dem Rad unterwegs sind, und dass diese etwa mehr Sicherheit, Abstellflächen und Platz im Straßenverkehr brauchen.

Darf man auch mit einem E-Bike mitmachen?

Ja, gerne. Fahrer von Pedelecs bis 25 km/h, wie die Bürgermeisterin in Starnberg eines fährt, sind erlaubt. Gerade in Starnberg, wo der „böse Söckinger Berg“ viele verleitet, das Auto zu nehmen, ist das E-Bike eine tolle Alternative.

Muss ich die drei Wochen durchradeln?

Nein. Wenn es aus Eimern schüttet, auf Bus und Bahn auszuweichen oder zur Not das Auto zu nehmen ist natürlich ok. Manche müssen auch gar nicht jeden Tag irgendwohin. Man trägt halt jede Strecke ein, die man gefahren ist, egal ob es in drei Wochen zwei, fünf oder 30 Fahrten sind. Sie können übrigens auch bis einschließlich 9. Juli einsteigen, und dann gibt es eine Woche „Schonfrist“ zum Nachmelden von Kilometern.

Gelten nur die Kilometer im Landkreis Starnberg?

Nein, es ist völlig egal, wo sie entstehen, ob im Alltag, in der Freizeit oder im Urlaub. Einige Mountainbiker haben schon gefragt, ob Höhenmeter zusätzlich zählen. Und Starnberger, die bei jedem Wetter radeln, haben gescherzt, ob die Kilometer im Regen denn doppelt gelten. Leider nicht.

Muss ich mich im Internet anmelden?

Nein. Zwar kann ich, sobald ich mich im Internet oder per App angemeldet habe, mein persönliches km-Buch auf www.stadtradeln.de führen. Das ist recht praktisch: Dort wird automatisch berechnet, wie viel ich insgesamt gefahren bin und was ich im Vergleich zu einer PKW-Fahrt an Geld gespart habe. Außerdem gibt‘s den Link zu einem Routenplaner, der mir jede Strecke bequem ausrechnet. Aber ich kann meine Kilometer genauso gut auf dem Flyer eintragen oder dem Koordinator in meiner Gemeinde per E-Mail oder Telefon durchgeben. Dazu muss ich mir nur ein Team aussuchen, für das ich radle. Die Flyer gibt’s im Landratsamt, in den Rathäusern oder in Geschäften.

Was habe ich eigentlich davon, wenn ich mitmache?

Ganz schön viel: Zunächst tut die Bewegung draußen einfach gut. Gemeinsam im Team, für seine Firma, seinen Verein oder seine Siedlung zu radeln, macht oft noch mehr Spaß. Zweitens tun Sie eine Menge für ihre Gesundheit. Radfahren gilt als Herz-Kreislauf-Turbo, schlankere Beine sind der angenehme Nebeneffekt. Und wenn Sie radeln und dabei das Auto stehen lassen, profitieren alle von weniger Lärm und Schadstoffen. Obendrein erhalten die besten Teams attraktive Preise.

Der persönliche Profit ist aber eigentlich nicht der Punkt. Vielmehr soll STAdtradeln uns allen zeigen, wie einfach man - gerade bei der eigenen Mobilität - selbst etwas für den Klimaschutz und die Energiewende tun kann. In diesem Sinne soll das STAdtradeln Lust drauf machen, auch über die drei Wochen hinaus immer öfter das energieeffizienteste aller Verkehrsmittel zu nehmen: das Fahrrad.

Andrea Schmölzer

22. Juni: Interview

Von 19. Juni bis 9. Juli machen im Landkreis Starnberg wieder viele begeisterte RadfahrerInnen beim STAdtradeln mit. Wir zeigen die Gesichter dahinter und bitten einige zum Interview.

Der 6000-Kilometer-Ingenieur

Der Lokführerstreik 2007 veranlasste Erich Schmucker, von Bahn und Auto auf das Rad umzusteigen. Er hatte die Nase voll von Zugausfällen und Stau. Saß der Ingenieur davor nur sporadisch in der Freizeit im Sattel und brauste in den 90ern Tausende Motorradkilometer, so radelt er heute etwa 200 Tage im Jahr, von Feldafing in sein Labor bei Rofin-Baasel Lasertech in Starnberg. Im Winter bei Bedarf mit Spikes.

Radfahren ist für Sie persönlich…

…Entspannung. Ich kann meinen Sport mit dem täglichen Weg zur Arbeit verbinden. Das ist ein idealer Ausgleich gerade für die Leute, die viel im Labor oder im Büro sitzen. Bei mir ist Bewegung obendrein ein gesundheitliches Muss. Früher habe ich viel geraucht, bekam Asthma und COPD. Durch das regelmäßige Radfahren sind die Beschwerden weg. Sobald ich von der Arbeit heimkomme, ist mein Gesundheits-Soll schon erledigt. Die Armen, denk‘ ich oft, die nach München müssen und im Pulk an der Ampel schauen müssen, dass sie noch bei Grün drüber kommen. Wenn ich etwa bei Neuschnee unterwegs bin, zähle ich maximal drei Spuren; Meist begegnen mir nur ein paar Spaziergänger. Ich genieße es sehr, fast der Einzige unterwegs zu sein.

Ihre Lieblingsroute?

Meine Standard-Route heim führt über den Radweg an Gleis 1 zum Undosa, weiter über den Oberen Seeweg ins Paradies, dann durch die Wolfsschlucht. Je nach Wetter und Zeit kann ich die Richtung bestimmen. An schönen Tagen nehme ich die 42-Kilometer-Route am Ostufer entlang oder über den Ammersee. So kommen im Jahr gut 6.000 km und 500 Stunden zusammen.

Technik-Spielzeug auf Ihrem Rad?

Toll finde ich mein Fahrrad-Navi. Seit 5 Jahren speichere ich damit sämtliche Touren. Auch nach Jahren kann ich nachgucken, wo und wie ich gefahren bin. Dazu gibt’s eine kleine Dash-Cam, mit der ich eine Tour mitfilmen kann. Die Screen-Shots, die man draus zieht, geben oft ganz unerwartete Momente wieder, tolle Lichtstimmungen in der Maisinger Schlucht zum Beispiel.

Gab es Denkwürdiges am Weg?

Auf der Route übers Ostufer, bei Sibichhausen, radelte ich mal durch Hochwasser bis zur Höhe meiner Hosentaschen. Und beim Sturmtief Niklas im März 2015 musste ich am Waldrand bei Niederpöcking unter umgekippten Bäumen durchklettern.

Unterstützt die Firma Sie als Radfahrer?

Bereits beim Bau der Firma Baasel wurden 1984 zwei Duschen im Haupthaus eingebaut, das ist sehr komfortabel. Später konnte ich einen Spind reservieren für Reservekleidung, und wir haben überdachte Abstellplätze. Der neue Firmensitz in Gilching, wohin wir im Herbst umziehen, hat riesige Reinräume für hochkomplexe Laser-Systeme. Ohne Duschen geht da gar nichts, und ich bin willkommen, die auch zu nutzen.

Was ärgert Sie, wenn Sie Rad fahren?

Unser künftiger Firmensitz ist leider miserabel angebunden, nur mit dem Flugzeug oder Auto gut erreichbar. Die Gefahr ist groß, dass dann noch mehr das Auto nehmen. (Derzeit kommt mehr als die Hälfte meiner Kollegen mit dem PKW, der Rest überwiegend öffentlich.) Und ich muss wohl ein größeres Stück auf der Hauptstraße fahren, das wird ganz schön gefährlich.

Ich bin kein Fan von teurer Infrastruktur, wie die zweistöckigen Radständer in Gauting. Besser finde ich Kleinigkeiten, die nicht viel kosten. Letztes Jahr wurde zum Beispiel einfach ein Pfosten am Undosa versetzt, und schon kam man mit dem Rad an der Schranke vorbei. Dennoch: Der Fahrradstreifen an den Hauptstraßen in Berg und bald in Starnberg, das wäre vielleicht auch was für Tutzing. Und die Radkarte vom Landratsamt, die in unserer Cafeteria hängt, sollte man bald überarbeiten, denn das Straßennetz ist darauf kaum zu erkennen, das verwirrt. Gut finde ich hingegen die Initiative für das Alltags-Radwegenetz. Es wird Zeit, die Freizeitwege mit Alltagswegen zu vernetzen.

STAdtradeln find‘ ich gut, weil…

…ich bei der Gelegenheit andere anspreche, dass sie mal das Rad ausprobieren könnten, um zur Arbeit zu fahren. 2015 waren wir 38 Leute im Baasel-Team „Nur Licht ist schneller“. Mal sehen, ob wieder so viele mitmachen.

Andrea Schmölzer

18. Juni: Interview

Am 19. Juni starten im Landkreis Starnberg wieder viele begeisterte RadfahrerInnen zum STAdtradeln. Wir bitten einige zum Interview.

Radelnde Rentnerin

Ursula Freymadl engagiert sich seit 2010 im Seniorentreff Starnberg. Als erfahrene Hobby-Fotografin hält sie Kurse in Fotografie, Bildbearbeitung, berät bei Kamerakauf oder iPad-Nutzung. „Ich mach nur Sachen, die ich gut kann“, sagt sie. Weil sie auch gut und viel Rad fährt, leitet sie das STAdtradel-Team des Seniorentreffs. Die 66-Jährige wirkt sanft und energisch zugleich. Diese feine Art motiviert offenbar viele: Das fast 40-köpfige Team des Seniorentreffs landet stets auf dem Siegertreppchen.

Radfahren ist für Sie persönlich…

…die schönste Art, mich draußen zu bewegen. Man ist höher oben als als Fußgänger, man kommt weiter, man sieht mehr. Vorher bin ich Mountainbike gefahren, nach meiner ersten Knie-OP dann aufs E-Bike umgestiegen. Damit geht’s mehrmals im Jahr um den See. Seit Jahren führe ich einen Radkalender. Dank Tracking-Programm und GPS-Daten kann ich sogar Fotos an der Route punktgenau einfügen. Dabei notiere ich mir auch Wirtshäuser und Besonderes. Zum Beispiel die Wildsau samt Frischlingen und dickem Eber dahinter im Forstenrieder Park. Der Kalender enthält gut 200 Touren. Er zeigt mir, was ich schaffe, und so verkalkuliere ich mich beim nächsten Mal nicht. Gerade wenn ich mit meinen Senioren radle, schau‘ ich auf das Höhenprofil.

Warum sollten Senioren Rad fahren?

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie gut Gemeinschaft tut. Manche fühlen sich allein, weil vielleicht der Partner gestorben ist oder die Kinder ausgezogen sind. Der Seniorentreff ist da eine ganz wichtige Anlaufstelle. Und Radfahren ist eine Möglichkeit, auch draußen gemeinsam aktiv zu sein. Manche haben zwar ein Rad, das aber nur herumsteht. Die brauchen nur den kleinen Schubs. Wir machen viele kleine Touren gerade für ältere Leute, die nicht zu weit wollen, zum Beispiel ins Manthal oder an den Maisinger See. Unterwegs wird geredet. Beim Radeln werden die Altersgruppen, die sonst gern unter sich sind, übrigens gut aufgemischt. Und ja, es gibt nichts Gesünderes.

Starnberg ist besonders lebenswert…

…weil die Umgebung traumhaft ist. Wir genießen hier die Vorteile der kleinen Großstadt und gute Einkaufsmöglichkeiten, trotzdem auch ländliche Idylle. Direkt vor der Haustür fängt der Urlaub an.

Was ärgert Sie, wenn Sie Rad fahren?

Der Radstreifen in der Maximilianstraße, der ist nicht Hü und nicht Hott. Ich find‘ es gut, dass man gegen die Einbahnstraße radeln darf. Doch man wird oft beschimpft, weil es viele Autofahrer nicht wissen. Warum nicht einfach die Linie der Radspur oder Farbe durchziehen wie auf dem Radweg in Berg? Vor allem hapert’s bei uns an der Toleranz aller Seiten. Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer sollten einander mehr Spielraum zugestehen. Und wir brauchen nicht auf einen Tunnel oder eine Umgehung zu warten; Wir können jetzt schon viel tun. In anderen Gemeinden – wie zum Beispiel in Schwabach oder Berg – geht’s doch auch!

STAdtradeln find‘ ich gut, weil…

…viele Senioren kommen zwar mittlerweile sehr gut mit dem Computer zurecht. Doch einige haben sich durch das STAdtradeln zum ersten Mal in ihrem Leben im Internet registriert. Auch sitzen manche nach vielen Jahren erstmals wieder im Sattel. Und alle, die ihre ausgefüllten STAdtradel-Flyer abgeben wollen, haben einen Grund, ins Kubaschewski-Haus zu kommen und mit jemandem zu plaudern. Viele bleiben nach dem STAdtradeln dabei und fahren weiterhin Rad, etwa zum Einkaufen. Ich kann zwar nicht von allen verlangen, dass sie so verrückt sind wie ich und im Winter radeln. Aber wenn alle im Sommer radeln, haben wir doch schon gewonnen.

Andrea Schmölzer

16. Juni: Pressemitteilung

STAdtradel-Start am 19. Juni mit Auftakttouren in vielen Gemeinden

Am Sonntag startet die Klimaschutzaktion STAdtradeln im Landkreis Starnberg in eine neue Runde. Auch in diesem Jahr beteiligen sich alle Landkreisgemeinden an der dreiwöchigen Aktion. Mit dem diesjährigen Motto „Freizeit ab dem ersten Meter“ sollen möglichst Viele motiviert werden, nicht nur das Radeln in der Freizeit als Spaß und Erholung anzusehen, sondern gerade auch den täglichen Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zu genießen.

Zum STAdtradel-Start am kommenden Sonntag gibt es in vielen Gemeinden attraktive Auftakt-Touren in die nähere oder weitere Umgebung. In einigen Kommunen haben auch Bürgermeister/-in oder Gemeinderäte ihre Teilnahme angekündigt und gehen mit gutem Beispiel voran. Der Landkreis wird das Engagement honorieren und hat ein STAdtradel-Preisgeld von 2.000 Euro für die Kommune mit dem aktivsten Kommunalparlament ausgelobt.

Überblick über die STAdtradel-Auftakttouren am Sonntag, 19. Juni

Gemeinde Treffpunkt Weitere Infos
Würmtalgemeinden Gauting, Krailling, Neuried, Gräfelfing und Planegg: Auftakttour zum Gautinger Umweltfest „Gauklers“ 11:00 Uhr Rathaus Gauting „Die Würmschleife“ durch alle Würmtalgemeinden
Feldafing: Auftakttour zum Umweltfest Gauting 13:00 Uhr Bahnhof Feldafing Gemeinsam mit der Starnberger Auftakttour
Herrsching: Auftakttour um den Ammersee 10:00 Bahnhof Herrsching Kleine Ammerseerunde für Familien
Gilching, Weßling und Herrsching: ADFC-Auftakttour zu den Hardtwiesen 9:00 Uhr Marktplatz Gilching, 9:30 Uhr Bahnhof Weßling, 10:00 Bahnhof Herrsching Frühsommerliche Blütenpracht in den Hardtwiesen bei Magnetsried, evtl. mit Badegelegenheit
Pöcking: Auftakttour zum Maisinger Seehof 11:30 Uhr Raiffeisenplatz Pöcking Brotzeitgutschein für alle Teilnehmer
Starnberg: Auftakttour mit Bürgermeisterin Eva John zum Umweltfest Gauting 14:00 Uhr Kirchplatz Starnberg Bei Rückfahrt Einkehr in Gut Rieden
Weßling: Auftakttour mit Bürgermeister Michael Muther 14:00 Uhr Rathaus Weßling Für Kinder ab 6 Jahren geeignet
Wörthsee, Weßling, Seefeld: 4-Seen-Tour mit Gemeinderäten 10:00 Uhr S-Bahnhof Steinebach Vom Wörthsee über Weßlinger See und Pilsensee zum Ammersee

Nähere Infos zu den Touren und Terminen unter Termine. Die Organisatoren freuen sich über möglichst viele Teilnehmer. Unter www.stadtradeln.de können sich Radler auch noch für eines der Teams in ihrer Kommune anmelden oder ein eigenes Team gründen.

15. Juni: Interview

Am 19. Juni starten im Landkreis Starnberg wieder viele begeisterte RadfahrerInnen zum STAdtradeln. Dabei kann jeder drei Wochen lang für sein Team und seine Gemeinde in die Pedale treten. Wir bitten einige STAdtradlerInnen aus Starnberg zum Interview.

Architekt mit Kutsche

Ein bisschen hört man Walter Waldrauch den „Ösi“ noch an. Der 40-Jährige lebt seit zehn Jahren in Starnberg, der Liebe und der Arbeit wegen. In Wien lernte er seine jetzige Frau kennen, eine Pöckingerin. Nach Waldrauchs Diplomarbeit über die Starnberger Seeanbindung folgte ein erstes gemeinsames Projekt. Heute leiten beide mit einem weiteren Partner das zehnköpfige Architekturbüro „raumstation“.

Herr Waldrauch, womit sind Sie da unterwegs?

Das ist ein Lastenfahrrad, meine Töchter nennen es „die Kutsche“. Wir haben es in Kopenhagen zum ersten Mal gesehen und waren begeistert. Damals hatten wir noch einen Radanhänger, damit ging‘s bei jedem Wetter zum Kindergarten am Hirschanger. Seit über einem Jahr sind wir nun mit der „Kutsche“ unterwegs. Sie hat einen Elektromotor und ein Regendach, sehr praktisch! Für die Kinder ist es schön, da vorne zu sitzen, sie sehen viel, wir reden miteinander. Ich fahr damit auch auf den Wertstoffhof – das Ding kann bis zu 120 kg transportieren - oder bring damit mein Altglas weg.

Warum mit dem Rad?

Einfach, weil ich ungern Auto fahr‘, auch die Parkplatzsuche nervt. Ich steig‘ lieber aufs Rad. Deshalb stört es mich auch nicht, mal die Regenhose anzuziehen. Wir wohnen und arbeiten in der Innenstadt, so sind es meist nur kurze Strecken. Auch wenn wir zum Baden radeln, passt alles rein. Manchmal fahren wir damit sogar zu viert oder wie neulich zum Picknicken nach Feldafing. Es ist wirklich Autoersatz.

Starnberg ist besonders lebenswert, weil…

…es hier einen ganz tollen Einzelhandel gibt. All meine Verwandten sind begeistert, was man hier alles kriegt, wir haben so viele spezielle Läden. Ich bin ein Freund der kurzen Wege und finde es toll, wenn man alles ums Eck erledigen kann. Jeder, der lang in die Arbeit unterwegs ist, tut mir leid. Wenn ich manchen zuhöre, denke ich: „Ihr habt’s noch nie woanders gewohnt, wenn Ihr immer auf Starnberg schimpft.“ Ob der Eiszauber im Winter, die französische Woche, die schönen Beete der Stadtgärtnerei. Ich bin supergern hier. Starnberg ist sowohl Stadt als auch Dorf. Daher ist es schwierig, die richtigen architektonischen Antworten zu finden.

Was ärgert Sie, wenn Sie radfahren?

Eigentlich nichts. Nur, wenn mir bei Schlechtwetter ein Auto die Vorfahrt nicht gewährt, sag‘ ich mir: „Mei, Du bist auch noch nie im Freien gewesen, wenn’s regnet“. Ich bin ein Freund von Shared Space. Da ist jeder gleichberechtigt, man ist gezwungen, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Deshalb gefällt mir die Maximilianstraße, so ohne Bordsteine, das ist ein erster Schritt. Manchmal ist es sehr trubelig dort, manchmal so ruhig, dass die Kinder auf der Straße Ball spielen können. Wenn man den Fußgängern und Radfahrern nicht den Raum gibt, dann dominieren die stärkeren Autos. Wer meint, dass der Autoverkehr abnehmen muss, muss den Raum für Pkw reduzieren. Je mehr Straßen, desto mehr Autos.

STAdtradeln find‘ ich gut, weil…

…es den einen oder anderen motiviert, wieder mal aufs Rad umzusteigen und dann zu sehen, dass es viel einfacher und bequemer ist, als man denkt. Jeder, den ich kenne, sagt, er ist in Starnberg schneller und bequemer mit dem Rad unterwegs. Und man kommt direkt vor jede Tür. Ich finde, jeder sollte zum Klimaschutz beitragen. Es ist einfach bitter, dass wir es nicht schaffen, trotz energiesparender Geräte oder verbrauchsärmerer Autos den Gesamtenergieverbrauch runterzubringen.

Andrea Schmölzer

1. Juni: Pressemitteilung

STAdtradeln – »Freizeit ab dem ersten Meter«

Anmeldungen bereits möglich

Die Aktion STAdtradeln startet in diesem Jahr am 19. Juni. Drei Wochen lang werden Radler aus allen 14 Landkreisgemeinden wieder klimafreundliche Radl-Kilometer sammeln. Ziel ist es, das Radeln als klimafreundliche Alternative zum Auto in den Blickpunkt zu rücken. Bereits jetzt können sich Teams und einzelne Radler für die Teilnahme anmelden.

Etwa ein Fünftel (rund 160 Millionen Tonnen) aller klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr. 7,5 Millionen Tonnen CO2 ließen sich vermeiden, wenn nur circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden. STAdtradeln möchte deshalb dazu aufrufen, das Radl mal wieder öfter herauszuholen und damit Gutes für Gesundheit und Klimaschutz zu tun.

Mit dem diesjährigen Landkreis-Motto „Freizeit ab dem ersten Meter“ soll der Focus diesmal auf den täglichen Arbeitsweg gelegt werden. „Denn wer seinen Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegt, holt sich ein Stück Freizeit in den Arbeitstag“, so Herbert Schwarz, Umweltberater im Landratsamt und Mitkoordinator von STAdtradeln. „Man gönnt sich damit Bewegung und Entspannung und macht so seinen Arbeitsweg zu gewonnener statt verlorener Zeit.“

Deshalb sind in diesem Jahr besonders auch die Unternehmen im Landkreis aufgerufen, eigene Firmenteams zu gründen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu animieren, öfter mal mit dem Rad zur Arbeit zu kommen. Dies würde auch auf unseren oft verstopften Straßen für Entlastung sorgen.

Auch in diesem Jahr hat der Landkreis Starnberg wieder ein STAdtradel-Preisgeld in Höhe von 2000 Euro ausgelobt: Nachdem im letzten Jahr die Gemeinde Weßling als fahrradaktivste Kommune im Landkreis die Nase vorn hatte, wird heuer die Kommune mit dem aktivsten Kommunalparlament gesucht. Deshalb sind diesmal besonders auch alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte eingeladen, drei Wochen lang kräftig in die Pedale zu treten und sich auch darüber hinaus für den Ausbau des Radverkehrs einzusetzen.

Teams und einzelne Radler können sich unter www.stadtradeln.de für die Teilnahme anmelden. Im letzten Jahr haben im Landkreis Starnberg knapp 5.000 Radler in 200 Teams mehr als 700.000 Radl-Kilometer gesammelt. „Es wäre toll, wenn wir das nochmal toppen könnten“, so Schwarz, „denn damit würde das zunehmende Interesse am Radverkehr eindrucksvoll dokumentiert und entsprechend auch mehr Gewicht bekommen“.

Weitere Informationen wie beispielsweise zu den vielen geplanten Auftaktveranstaltungen und -touren im Landkreis sowie weiteren Terminen, gibt es unter www.stadtradeln-sta.de.


28. Juli: Pressemitteilung

Am 28. Juli fand die diesjährige STAdtradel-Abschlussveranstaltung im Weßlinger Pfarrstadel statt. Das Foto zeigt die STAdtradler mit Landrat Karl Roth und Weßlings Bürgermeister Michael Muther, der zuvor das Preisgeld des Landkreises für die fahrradaktivste Kommune in Empfang genommen hatte. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

Siegerehrung am 28. Juli

Am 11. Juli ist das diesjährige STAdtradeln zu Ende gegangen. 4.865 Radlerinnen und Radler haben mehr als 703.000 klimafreundliche Kilometer gesammelt und damit wieder ein deutliches Zeichen für den Radverkehr im Landkreis gesetzt.

Am Dienstag, den 28. Juli, werden wir dieses Ergebnis gebührend feiern. Los geht es um 18 Uhr im Weßlinger Pfarrstadel. Landrat Karl Roth wird die Veranstaltung eröffnen, wir lassen das diesjährige STAdtradeln Revue passieren und anschließend werden die engagiertesten Radler und Teams aus dem Landkreis geehrt. Den Abschluss bildet nach ungefähr einer Stunde ein kleines Buffet, bei dem man noch einmal miteinander ins Gespräch kommen kann. Alle STAdtradler sind herzlich eingeladen.

12. Juli: Pressemitteilung

Am Samstag ist das diesjährige STAdtradeln mit der Radl-Rallye des Kreisjugendrings zu Ende gegangen. Noch bis zum kommenden Samstag können Radler ihre Kilometer unter www.stadtradeln.de oder über die Stadtradeln-App nachtragen. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

7. Juli: Pressemitteilung

Am kommenden Samstag geht das diesjährige STAdtradeln mit der Radl-Rallye des Kreisjugendrings zu Ende. Gegenüber der ursprünglichen Planung haben sich einige organisatorische Änderungen ergeben: Die Mindestteilnehmerzahl der Teams wurde von 5 auf 4 gesenkt. Das gemeinsame Mindestalter entfällt, bei Kinderteams unter 14 Jahren muss aber ein Erwachsener als Verantwortlicher mitradeln. Neben der Online-Anmeldung unter www.kjr-sta.de ist für Kurzentschlossene die Anmeldung auch am Samstag vor Ort noch möglich.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

1. Juli: Pressemitteilung

Zur Halbzeit des diesjährigen STAdtradelns ziehen wir eine positive Bilanz. Mehr Radler als im Vorjahr beteiligen sich an der Klimaschutzaktion, es gibt bereits 229 STAdtradel-Teams. Die Anmeldung ist noch im gesamten STAdtradel-Zeitraum möglich. Wer seine Kilometer nicht selbst im Internet eintragen möchte, kann sie auch einfach an den jeweiligen Teamkapitän melden.

Im Wettbewerb der Landkreiskommunen liegt bei den Gesamtkilometern die Gemeinde Gauting, bei den Kilometern pro Einwohner die Gemeinde Weßling vorn. Den STAdtradel-Abschluss bildet am 11. Juli die Radl-Rallye des Kreisjugendrings.

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

28. Juni: Stadtradel-Botschafter beendet 2.500-Kilometer-Tour in Starnberg

Am Sonntag, dem 28. Juni hat Rainer Fumpfei geschafft: Mit hochgekrempelter Radlerhose und in Siegerpose steht er im Wasser an der Starnberger Seepromenade. Im Sekundentakt erreichen ihn Glückwünsche von Freunden, Sponsoren und anderen Stadtradlern. Starnberg ist die letzte Etappe seiner Fahrradtour als „Botschafter“ für das Klimabündnis-Projekt Stadtradeln. Die hat ihn von Berlin aus 2.461 Kilometer kreuz und quer durch neun deutsche Bundesländer geführt. Unterwegs besuchte Fumpfei 63 Stadtradel-Gemeinden.

Vor fünf Wochen brach der 43 Jahre alte Berufsfeuerwehrmann mit seinem Reisefahrrad in Berlin auf, auf der vierten und bisher längsten Tour als Stadtradel-Botschafter. Warum, verrät er Starnbergs Stadtradel-Koordinatorin Andrea Schmölzer: „Erstens, um dem Stadtradeln ein Gesicht zu geben. Zweitens macht Fahrradfahren Spaß und schont das Klima. Ich will zeigen, dass es ganz schön einfach ist, das Auto mal stehen zu lassen“, erklärt ADFC-Aktivist Fumpfei.

45 Kilo wiegt allein Fumpfeis Gepäck; Die sechs Fahrradtaschen nennt er humorvoll „Büro, Küche, Bad, Kleiderschrank“, das Zelt im Anhänger sei sein „Haus“. Fünf Wasserflaschen sowie ein Kaffeebecher haben ebenfalls Platz. Das Gros seiner Ausrüstung erhielt er durch Sponsoring. Wo immer er ist, erregt sein Gefährt Aufmerksamkeit. Etwa vor der Starnberger Eisdiele, wo ihn Stadtradlerin Brigitte Winkler anspricht. Der Hirschanger-Kindergarten, den sie leitet, wurde im Vorjahr bestes Kindergarten-Team im Landkreis.

Der gebürtige Kölner und zweifache Vater kehrt nun per Fernbus zurück nach Berlin. Fumpfeis Fazit: „Es ist ein erhabenes Gefühl, das gesteckte Ziel erreicht zu haben. Bis auf einen „Hänger“ empfand ich die Tour erstaunlich einfach. Ganz nebenbei habe ich viele tolle Menschen kennengelernt; Radfahren ist einfach kommunikativ. Obendrein habe ich viele schöne Flecken Deutschlands entdeckt, an einige möchte ich auf jeden Fall wieder hin.“ Starnberg gehört dazu.

21. Juni: Pressemitteilung

Zum Auftakt der Klimaschutzaktion STAdtradeln fand am heutigen Sonntag eine Sternfahrt nach Eching am Ammersee statt. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

19. Juni: Seefelder STAdtradler-Star gibt Autoschlüssel ab

Pünktlich zum Auftakt der Klimaschutzaktion STAdtradeln am Sonntag hat TQ-Mitarbeiter Marc Klespe heute seinen Autoschlüssel an die Umweltmanagementbeauftragte des Unternehmens Sandra Marx und den Seefelder STAdtradel-Koordinator Hermann Ramsauer übergeben. Marc Klespe tritt zum STAdtradeln in der Kategorie STAdtradler-Star an. Während es für die anderen Teilnehmer darum geht, möglichst viele Wege mit dem Radl zurückzulegen, verpflichten sich die STAdtradler-Stars dazu, in den drei Aktionswochen komplett auf das Auto zu verzichten. Neben Klespe tritt im Landkreis Starnberg mit dem Gautinger Alexander von Engelhardt ein weiterer STAdtradler-Star an.

Für Marc Klespe ist der Verzicht auf das Auto kein Problem. Wenn er morgens die 25 Kilometer zur Arbeit geradelt ist, fühlt er sich fit für den Start in den Arbeitstag: „Wenn ich in der Arbeit geduscht habe, bin ich wach und gut gelaunt. Und dass ich täglich knapp 10 Euro an Benzinkosten spare, ist ein angenehmer Nebeneffekt.“ Klespe verbindet mit seiner Teilnahme am STAdtradeln aber auch den Wunsch nach mehr Radwegen: „Besonders auf der Landstraße zwischen Neuried und Gauting gibt es immer wieder brenzlige Situationen. Hier fehlt eine vertretbare Ausweichmöglichkeit.“

Auf das STAdtradeln aufmerksam geworden ist Klespe, weil sich sein Arbeitgeber TQ-Systems seit Jahren bei der Aktion engagiert. Zum einen als Sponsor, zum anderen mit einem eigenen Firmenteam. Das TQ-Team nimmt bereits zum vierten Mal teil, in den letzten drei Jahren wurden rund 85.000 Kilometer erradelt. Es gibt eigene Team-Trikots und die einzelnen Abteilungen treten intern in einen Wettstreit. Die Begeisterung fürs Radeln spiegelt sich auch in der Produktpalette: Unter der Marke cleanmobile entwickelt und produziert TQ Antriebssysteme für Pedelecs und E-Bikes.

15. Juni: Pressemitteilung

Am kommenden Sonntag geht die Klimaschutzaktion STAdtradeln im Landkreis Starnberg in eine neue Runde. Den Auftakt bildet eine Sternfahrt nach Eching. Erstmals lobt der Landkreis in diesem Jahr ein Preisgeld in Höhe von 2.000 € für die erfolgreichste Gemeinde aus. Nähere Informationen und eine Übersicht der Auftakttouren finden Sie in der Pressemitteilung.

11. Juni: Pressemitteilung

Ende nächster Woche, am 21. Juni, startet wieder das landkreisweite STAdtradeln. Viele Radler verbinden mit ihrer Teilnahme den Wunsch nach Verbesserungen für den Radverkehr. Hier ist in letzter Zeit einiges in Bewegung gekommen. Vielerorts fehlt es aber noch an sichtbaren Veränderungen.

Daher haben wir jetzt die Aktion „Chefsache Radverkehr“ initiiert. Dabei geht es darum, dass sich Landräte und Bürgermeister in ihrer Kommune ein konkretes Projekt auswählen, dessen Verwirklichung sie über den Stadtradel-Zeitraum hinaus zu ihrer persönlichen Chefsache machen wollen.

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

21. Mai: Pressemitteilung

Das diesjährige STAdtradeln startet am 21. Juni unter dem Motto „Einander begegnen“. Ganz in diesem Sinne bildet den Auftakt eine Sternfahrt zum Mittelaltermarkt in Eching am Ammersee gemeinsam mit Radlern aus den Nachbarlandkreisen Weilheim-Schongau, Landsberg und Fürstenfeldbruck, die zeitgleich zum Stadtradeln antreten. Auch der Starnberger Landrat Karl Roth wird mit dabei sein. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.


3. August: Pressemitteilung

Am vergangenen Donnerstag fand die Abschlussveranstaltung zum diesjährigen STAdtradeln im Landratsamt statt. Landrat Karl Roth zeichnete die engagiertesten Radler und Teams aus. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

27. Juli: Pressemitteilung

Am 19. Juli ist das diesjährige STAdtradeln mit einer Sternfahrt nach Starnberg zu Ende gegangen, jetzt stehen die Endergebnisse fest. Am kommenden Donnerstag 31. Juli um 18:00 Uhr findet die STAdtradeln-Siegerehrung im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Starnberg statt. Nach einer Präsentation zum diesjährigen STAdtradeln wird Landrat Karl Roth engagierte Radler und Teams auszeichnen. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

21. Juli: Pressemitteilung

Am Samstag ging das diesjährige STAdtradeln mit einer Sternfahrt zum Papierbootrennen in Starnberg zu Ende. Die Teilnehmerzahlen zeigen, dass das Interesse am Radverkehr im Landkreis ungebrochen groß ist. Trotz des teils sehr schlechten Wetters in den ersten beiden Aktionswochen waren nur geringfügig weniger Radler am Start als im letzten Jahr. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

15. Juli: Pressemitteilung

Am kommenden Samstag endet das STAdtradeln 2014. Alle Informationen zur abschließenden Sternfahrt und zum aktuellen Stand der Aktion, an der sich bislang bereits wieder 3.700 Radler im Landkreis beteiligen, finden Sie in der Pressemitteilung.

6. Juli: Pressemitteilung

Über 1400 Radlerinnen und Radler, 260 Teams und 72.140 klimafreundliche Radlkilometer - das ist der Zwischenstand nach einer Woche STAdtradeln. Der Landkreis Starnberg als Vize-Radelmeister in der Bundeswertung 2013 muss um seinen Titel bangen, denn der Landkreis München liegt weit vorn. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

26. Juni: Pressemitteilung

Am kommenden Sonntag, den 29. Juni geht es los: Drei Wochen STAdtradel-Fieber im Landkreis! Neu in diesem Jahr sind die Meldeplattform RADar! und eine Stadtradeln-App. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

27. Mai: Pressemitteilung

Am 29. Juni ist es wieder soweit: Das diesjährige STAdtradeln startet und Radlerinnen und Radler aus allen 14 Landkreiskommunen werden gemeinsam drei Wochen lang klimafreundliche Fahrradkilometer sammeln. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

11. Mai: STAdtradler finanzieren vier Fahrräder für Schülerinnen in Afrika

Insgesamt 450 € haben die STAdtradler beim 1. Gilchinger Umwelttag mit einer Versteigerung zu Gunsten der Hilfsorganisation World Bicycle Relief eingenommen. Unter den Hammer kamen die Preise, die die Radler aus dem Landkreis 2013 für ihren zweiten Platz in der Stadtradln-Bundeswertung gewonnen hatten. Fotos gibt es hier, nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

6. Mai: Pressemitteilung

Die Stadtradel-Preise von 2013 werden beim 1. Gilchinger Umwelttag am 10. Mai meistbietend versteigert. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.


15. Oktober: Pressemitteilung

Die sonnigen STAdtradel-Wochen sind schon eine Weile vorbei und inzwischen ist das Stadtradeln 2013 auch bundesweit zu Ende gegangen. Die Ergebnisse stehen fest und sind Grund zur Freude: Die STAdtradler sind in der Bundeswertung ganz vorn mit dabei! Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

27. Juli: Pressemitteilung

Seit gestern stehen die Ergebnisse des diesjährigen STAdtradelns fest und es gibt allen Grund zu Feiern. Die Vorjahresergebnisse wurden bei weitem übertroffen und der Landkreis steht in der Bundeswertung auf Platz zwei noch vor der Radlhauptstadt München. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.

22. Juli: Pressemitteilung

Am Samstag ging das diesjährige STAdtradeln mit einer Sternfahrt zu Ende. In der Pressemitteilung finden Sie einen kurzen Bericht.

17. Juli: Pressemitteilung

Am kommenden Samstag geht das diesjährige STAdtradeln mit einer Sternfahrt zum Papierbootrennen zu Ende. Alle Infos über die Sternfahrt-Touren aus den Landkreisgemeinden, eine STAdtradel-Zwischenbilanz und weitere STAdtradel-Termine finden Sie in der Pressemitteilung.

7. Juli: Pressemitteilung

Nur eine Woche haben die Radler aus dem Landkreis Starnberg gebraucht, um die Augsburger von der Spitze der Landkreiswertung zu verdrängen – und das, obwohl in Augsburg die Aktion schon beendet ist. Mehr als 117.000 km wurden von 2.205 Radlern bisher bereits zurückgelegt! Weitere aktuelle Infos finden Sie in der Pressemitteilung.

3. Juli: Pressemitteilung

Nur drei Tage nach dem Start des landkreisweiten STAdtradelns haben die Teilnehmer in den 260 Teams bereits einmal die Welt umrundet! Bei den Teams liegt das DLR vorn, bei den Kommunen führt Weßling in der Landkreiswertung. Der ganze Landkreis ist im STAdtradel-Fieber! Alle Informationen dazu finden Sie in der Pressemitteilung.

26. Juni: Pressemitteilung

Am Sonntag ist es so weit: Das landkreisweite STAdtradeln startet in die nächste Runde. Vom 30. Juni bis 20. Juli geht es wieder darum, möglichst viele klimafreundliche Fahrradkilometer zu sammeln. In den 14 Landkreiskommunen stehen bereits über 200 Teams in den Startlöchern. In vielen Gemeinden gibt es interessante Auftaktveranstaltungen. Weitere Infos finden Sie in der Pressemitteilung.

18. Juni: Neue Erkennungsbänder

Die neuen Erkennungsbänder mit gegenüber dem Vorjahr leicht verändertem Design wurden geliefert. Sie erhalten ein Exemplar bei Ihrem Teamkapitän bzw. Koordinator. Bitte binden Sie ein Band an Ihren Lenker und machen Sie damit das STAdtradeln im öffentlichen Raum sichtbar.

11. Juni: Pressemitteilung

Es geht wieder los: Am 30. Juni fällt der Startschuss für das diesjährige STAdtradeln. Alle Informationen dazu finden Sie in der Pressemitteilung. Im letzten Jahr hatten mehr als 5.000 Radler (und damit fast 4 % aller Landkreiseinwohner) an der landkreisweiten Klimaschutzaktion teilgenommen und insgesamt über 516.000 Radl-Kilometer gesammelt.

8. Juni: T-Shirt-Shop

Im T-Shirt-Shop gibt es ab sofort T-Shirts und Accesoires mit dem neuen STAdtradeln-Logo. Wir verzichten übrigens auf jegliche Provision.

5. Juni: Facebook-Seite

Wir haben unsere Facebook-Seite wiederbelebt und hoffen auf rege Beteiligung!

Konkrete Pläne für 2013

Am 25. April traf sich das STAdtradeln-Koordinationsteam, um konkrete Pläne für 2013 zu schmieden. Die Ergebnisse finden Sie im Protokoll.

STAdtradeln 2013 vom 30.06. bis 20.07.

Das STAdtradeln findet im Jahr 2013 vom So 30. Juni bis zum Sa 20. Juli statt. Aus zwölf der 14 Kommunen haben bereits Koordinatorinnen und Koordinatoren ihre Unterstützung zugesagt. Das Landkreis-Koordinationsteam stellt sich in unveränderter Besetzung zur Verfügung. Weitere Infos und Ideen vom ersten Koordinationstreffen am 5. März finden Sie im Protokoll.

Außerdem wurde mittlerweile bekannt, dass für Kommunen aus Bayern keine Teilnahmegebühren entrichtet werden müssen. 8-)

Online-Petition für weitere Förderung des Stadtradelns durch den Bund

Im Mitzeichnungszeitraum vom 11. Januar bis 8. Februar 2013 haben 2806 Bürgerinnen und Bürger unsere Online-Petition für die dauerhafte Finanzierung der Aktion Stadtradeln unterstützt. Das Quorum von 50.000 Mitzeichnern wurde damit nicht erreicht, das Ergebnis ist aber deutlich überdurchschnittlich. Die Petition geht nun in die parlamentarische Prüfung.

Wir danken allen Unterstützern!

aktuelles.txt · Zuletzt geändert: 2017-06-02 13:20 von Gerhard Hippmann