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Fair gewinnt

Gewinnspiel

Der Landkreis Starnberg verlost ein FAIRPHONE 2 sowie weitere faire Preise:

Senden Sie dazu Ihr schönstes STAdtradel-Foto 2018 oder Ihren besten Radl-Tipp an fair-gewinnt(at)stadtradeln-sta.de.

Zudem verlost die Stadt Starnberg in ihrem zehnten Stadtradel-Jahr gemeinsam mit dem Radhaus Starnberg ein fair gehandeltes Bambusrad im Wert von 1700 €. Nähere Infos gibt es hier.

Serie „Auf ein faires Miteinander“

Matthias von Miller

Matthias von Miller wohnt in Niederpöcking. Schon lange wünscht er sich eine sichere Verbindung für Fußgänger und Radfahrer ins Paradies. 2014 entdeckte er einen dafür gut geeigneten Waldweg und schlug die Route vor. Doch was wurde daraus?

Was läuft gut?

Zufällig habe ich vor vier Jahren einen idealen Weg entdeckt. Er führt – etwas versteckt – ab dem Pumpwerk Niederpöcking nur wenige Meter parallel zur Staatsstraße durch den Wald bis zum Parkplatz am Steg 1 in Possenhofen. Das wäre eine sichere Verbindung ab Niederpöcking/Fortschritt e.V. ins Paradies. 2014 erhielt ich wohlwollende Worte vom Gemeinderat, dem Abwasserverband, der das Pumpwerk des Ringkanals betreibt, und sogar von der Verkehrsmanagerin im Landratsamt.

Wo ist das Problem?

Zwar fanden alle die Idee toll, doch seither ist nichts passiert! – So endet der Bürgersteig immer noch abrupt hinter dem Fortschritt e.V. (siehe Foto). Das bedeutet, dass Fußgänger und Radfahrer große Gefahren in Kauf nehmen müssen, wenn sie die kürzeste Verbindung auf der Staatsstraße ins Paradies nehmen. Die Autos fahren schnell, und die Kurve beim La Villa ist sehr unübersichtlich. Die Alternative über den Moritz-von-Schwind-Weg ist ein Umweg und schlecht ausgeschildert. Ich verstehe einfach nicht, warum da nichts vorangeht.

Was wünschen Sie sich?

Dass wir als Fußgänger und Radlfahrer sicher – und ohne große Umwege – von Niederpöcking ins Paradies kommen. Dafür müsste man lediglich die etwa 450 Meter bis zum Pumpwerk mit einem Bürgersteig oder Radweg sichern sowie den ab dann vorhandenen Waldweg aufkiesen und ausschildern. Das wäre ideal: Wir hätten einen durchgängigen Fußgängerweg (der auch als Radweg dienen könnte) von Starnberg bis ins Paradies und somit viel mehr Sicherheit. Also los! Schließlich sind Possenhofen und das Paradies wichtige Freizeitziele, gerade auch für Urlauber am Starnberger See.

Foto: privat

Ilse Hirdina

Ilse Hirdina lebt seit 30 Jahren in der Starnberger Blumensiedlung. Die Sekretärin läuft oder radelt täglich zu ihrer Arbeit in der Grundschule an der Ferdinand-Maria-Straße. Sie erklärt, was für einen sichereren Schulweg ihrer Schützlinge zu tun ist.

Was läuft gut?

In den letzten zehn Jahren hat sich der Schleichverkehr am Kreuth vervielfacht. Damit ist das Überqueren dieser kleinen Straße zu bestimmten Zeiten richtig schwierig, ganz besonders im Winter und ganz besonders für Kinder. An Engstellen weichen die Autofahrer hemmungslos und jederzeit auf den Gehweg aus. Ich begrüße es daher sehr, dass die Stadt mit der Ausweisung einer Anliegerzone dieses reine Wohngebiet schützen möchte. Das verringert die Lärmbelästigung und macht die Wege sicherer.

Wo ist das Problem?

Zunächst war deutlich weniger Verkehr in der Blumensiedlung. Allerdings nicht in der Otto-Gaßner-Straße, die ja auch neue Anlieger-Zone ist. Im Gegenteil, viele scheinen nun dorthin auszuweichen. In der Früh führt eine lange Autoschlange vom Amtsgericht über die Ferdinand-Maria- in die Himbselstraße. Einziges „Anliegen“ dieser Fahrer scheint eine rasche Durchfahrt zu sein. Das ist gefährlich, vor allem für unsere Schulkinder.

Was wünschen Sie sich?

Ohne Überwachung ist diese Anliegerzone leider ein Papiertiger. Ich wünsche mir von den Autofahrern deutlich mehr Rücksicht. Dazu sollten sie auch die Anliegerzone respektieren. Von Polizei und Stadt wünsche ich mir Kontrollen, die den Schleichverkehr um die Schule einfach unterbinden. Sinnvoll erscheint mir auch, bereits oben am Hanfelder Berg auf die neue Regelung hinzuweisen, sowie ein „Links-abbiegen-verboten-Schild“ in die Anliegerzone.

Ein sicherer Schulweg wird immer mehr Eltern bewegen, ihre Kinder zu Fuß zur Schule gehen zu lassen!

Foto: privat

Aktionstag Fußball, Fahrrad und Fairer Handel

Zum diesjährigen STAdtradel-Auftakt findet am Sonntag, 17. Juni eine Sternfahrt zum Aktionstag auf dem Sportgelände FT 09 (Ottostraße 39) statt:

Großes Aktionsprogramm am Sonntag, 17. Juni zwischen 12 und 17 Uhr:

  • 9:00 – 16:00 Uhr Fußball-Turnier der D- und B-Jugend und FUNino Turniere
  • 12:00 – 17:00 Uhr Diverse Attraktionen rund ums Fahrrad
  • 14:30 Uhr Ankunft der STAdtradel-Sternfahrer aus Landkreis und Würmtal
  • 15:00 Uhr Begrüßung durch den stellvertretenden Landrat Tim Weidner und Bürgermeisterin Eva John
  • 12:00 – 17:00 Uhr Radl-Sicherheitscheck
  • 12:00 – 17:00 Uhr Infos und Mitmach-Aktivitäten zu nachhaltiger Mobilität und Energiewende
  • 12:00 – 17:00 Uhr Probier-Angebote und Infos zu fairem Handel
  • 12:00 – 17:00 Uhr Spiel und Spaß rund um Ball und Rad
  • Ab 17 Uhr: Public Viewing Fußball-WM-Spiel Deutschland : Mexiko

Folgendes ist im Detail geboten:

  • Essen und Trinken
  • Radl-Aktionsprogramm mit Teststrecke und Simulator zu Pedelec u Co „Ohne Dich geht’s nich“ der Verbraucherzentrale München
  • Rad-Sicherheitscheck (kostenlos!) betreut von der Grain Gmbh Gauting
  • Infostände von VCD und AGFK, ADFC mit der Möglichkeit zur Radl-Registrierung
  • BUND vertreten mit dem Energiefahrrad und anderen Umweltthemen
  • Rundum-Fair-Parcours zu Fußbällen ohne Kinderarbeit und weitere Angebote zum Thema Fairer Handel vom Weltladen und der Indienhilfe
  • Präsentation fairer Bälle durch die Bad Boyz Ballfabrik Nürnberg
  • Torwandschießen und Bolzwiese
  • Energiewendeverein informiert zur Solarkampagne (Ausstellung, Beratung ..)
  • Solarbetriebene Garteneisenbahn zum Mitbauen und Mitbasteln für Jung und Alt
  • Kreativ-Stand der STAgenda 21 „kreative Energie“
  • Bambusfahrrad, zwei Lastenfahrräder, und ein nagelneues Schwerlastenfahrrad vom Landkreis München zum Testen
fair-gewinnt.txt · Zuletzt geändert: 2018-07-03 23:32 von Gerhard Hippmann