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Häufige Fragen

Bitte beachten Sie auch die Infos zur Teilnahme auf der Stadtradeln-Homepage.

Wie kann ich mitmachen?

Voraussetzung ist, dass die Kommune, in der Sie wohnen, arbeiten oder zur Schule gehen, beim Stadtradeln angemeldet ist. Eine Liste der gemeldeten Kommunen finden Sie hier.

Wenn Ihre Kommune mitmacht, können Sie sich einem Team anschließen. Dazu können Sie sich entweder selbst auf der Stadtradeln-Webseite anmelden, oder Kontakt mit einem Teamkapitän aufnehmen, der die Anmeldung für Sie erledigt.

Sie können auch selbst als Teamkapitän aktiv werden. Hierzu können Sie sich ebenfalls auf der Stadtradeln-Webseite anmelden.

Ich fahre nur wenig Fahrrad. Soll ich trotzdem mitmachen?

Auf jeden Fall ja! Das Stadtradeln ist kein Wettbewerb von Einzelkämpfern, sondern ein gemeinschaftliches Projekt, bei dem jeder soviel beiträgt, wie er kann und will. Hierbei bringt uns jeder Kilometer weiter: In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass die Fahrleistung pro Einwohner in der Regel deutlich unter 10 km liegt. Wer also täglich nur einen Kilometer fährt, liegt schon über dem Durchschnitt.

Sind meine Ergebnisse öffentlich einsehbar?

Nein, nur die Gesamtergebnisse der Teams werden auf der Stadtradeln-Homepage veröffentlicht. Darüber hinaus kann jeder Teilnehmer bei der Anmeldung entscheiden, ob er mit vollem Namen als Team-Mitglied angezeigt wird, und ob die anderen Team-Mitglieder seine erradelten Kilometer sehen können.

Ich habe keinen Kilometerzähler. Kann ich trotzdem teilnehmen?

Ja, die persönliche Webseite für die Kilometereingabe (Radelkalender) ist mit einem Routenplaner ausgestattet, der die Entfernung zwischen zwei beliebigen Adressen berechnet. Weitere Routenplaner: OpenRouteService.org, Naviki und GMap-Pedometer. Übrigens: Fahrradcomputer werden ab ca. 10 € angeboten.

Ich habe keinen Internetzugang. Kann ich trotzdem teilnehmen?

Ja, Sie können Ihre geradelten Kilometer notieren und diese Aufzeichnungen ihrem Teamkapitän geben, sodass er sie für Sie eintragen kann.

(Warum) Zählen Fahrten mit einem Pedelec?

Pedelecs (mittlere Leistung des Motors 250 W, Unterstützung riegelt bei 25 km/h ab) sind zugelassen, da sie nicht zuletzt als Fahrräder im Sinne der StVO gelten. Außerdem zeigen neuere Studien, dass Pedelecs auch unter Berücksichtigung der Akkuproduktion ausgesprochen klimafreundliche Fahrzeuge sind: Mit weniger als 6 g CO2/km stoßen sie etwa 20-mal weniger CO2 aus als ein sparsames Auto mit Verbrennungsmotor.

Unterstützung verdienen Pedelecs aber auch, weil sie den Aktionsradius des Fahrrads deutlich vergrößern und viele neue Radlerinnen und Radler erschließen können. Hier liegt ein großes Potenzial, Fahrten mit dem Auto zu vermeiden.

Hat Freizeitradeln überhaupt positive Auswirkungen?

Wer das Fahrrad im Alltag benutzt, leistet ohne Zweifel einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz und zur Verkehrsberuhigung. Beim Stadtradeln zählen jedoch auch in der Freizeit geradelte Kilometer, und durch die angebotenen Touren wird das Freizeitradeln sogar gezielt gefördert. Aber was bringt es, in der Freizeit zu radeln?

Dieser Punkt wird häufig thematisiert. Wer „nur“ die naheliegenden Aspekte Klimaschutz, Luftverschmutzung, Verkehrsbelastung und Energieverbrauch betrachtet, kann genauso gut zuhause bleiben und nichts tun. Wer das zu langweilig findet, wird sich allerdings in den meisten Fällen einer weniger umweltfreundlichen Freizeitbeschäftigung hingeben. (Gerhard Sailer: „Wer auf dem Radl sitzt, kann keinen anderen Blödsinn treiben.“)

Darüber hinaus profitieren wir von den allgemeinen Vorteilen des Fahrradfahrens:

  • Radeln macht Spaß.
  • Radeln ist gesund, ohne den Körper zu überlasten.
  • Wer radelt, lebt seinen Kindern und Enkeln nachhaltiges Mobilitätsverhalten vor.
  • Gerade beim Stadtradeln mit vielen Gleichgesinnten ergeben sich oft bereichernde Bekanntschaften.
faq.txt · Zuletzt geändert: 2013-05-19 23:26 von Gerhard Hippmann